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Aktuelles Zehn Jahre AGAR – wie alles begann Die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen e.V. feierte im Rahmen ihres traditionellen Frühjahrstreffens 2010 ihr 10-jähriges Jubiläum als eingetragener Verein. Die AGAR selbst ist eigentlich schon etwas älter, eine Tischvorlage aus dem Jahr 1997 führt den Tagesordnungspunkt „Gründung der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen (AGAR)“ auf. Begründet wird dies mit dem Schattendasein, das Frösche, Molche, Eidechsen und Schlangen im damaligen Naturschutzgeschehen führten. Die konkrete Zielsetzung der AGAR sollte Beratung, Koordination, landesweite Schutzprojekte, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit in punkto Herpetofauna sein. Schon damals wurde die Notwendigkeit hauptamtlicher Kräfte gesehen, es sollten jedoch noch ein paar Jahre vergehen, bis das erste Mal ein Angestellter seinen Arbeitsplatz bei der AGAR bezog. Erste angedachte Projekte waren Arbeiten zur Äskulapnatter im Odenwald und zum Laubfrosch im Main-Kinzig-Kreis. Die AGAR fungierte vorläufig als Arbeitskreis der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), bis auf der Gründungsversammlung im Jahr 1999 ein eigenständiger Verein ins Leben gerufen wurde. 24 Gründungsmitglieder sind im Protokoll verzeichnet, erster Vorsitzender der AGAR wurde Herr Dr. Konrad Klemmer, seiner Zeit Kustos am Senckenbergmuseum in Frankfurt, sein Stellvertreter war Prof. Dr. Ulrich Joger, wissenschaftlicher Herpetologe und damals Kustos am Landesmuseum in Darmstadt. Mit dieser Wahl war auch das Selbstverständnis der AGAR umrissen: Sie sollte und wollte ein Zusammenschluss von Amphibien- und Reptilienfachleuten sein, die sich hessenweit für den Biotop- und Artenschutz einsetzen. „Schwerpunkte sind Feldforschung und Kartierung mit dem Ziel, Biotop- und Artenschutzmaßnahmen umzusetzen“ – so lautet der Vereinszweck in der Satzung. ...
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